Biografische Daten


Reinhardt Heinen wurde am 23.10.1954 in Recklinghausen geboren. Nach seinem Abitur studierte er die Freien Künste (Malerei, Fotografie, Film, Plastik), Kunstwissenschaft und Theologie in Duisburg, Köln, Düsseldorf und machte Studienreisen durch ganz Europa, auf denen stets Aquarellstudien entstanden und bis heute entstehen, die später im Atelier in großformatige Aquarelle umgesetzt werden.
Seit dem 2. Staatsexamen 1979 ist er Kunst- und Religionslehrer, freier Künstler, Restaurator und Videomacher. Seit dem 2. Staatsexamen 1979 ist er Kunst- und Religionslehrer, freier Künstler, Restaurator und Videomacher und seit 2016 ausschließlich freiberuflich als Künstler tätig. Er arbeitete 1983-85 als anatomischer Zeichner für das Anatomische Institut der Universität Düsseldorf und gestaltete 1984 in einer niederrheinischen Marienkapelle den Altar sowie Wand- und Deckenmalereien.
Im Rahmen seiner Beschäftigung mit dem Thema Video arbeitete er ab 1986 mit dem 3-fachen Grimme-Preisträger Paul Karalus zusammen und übernahm 1992 und 1994 die Organisation und die künstlerische Leitung des Festivals „Video Tage Kempen“.
In den Jahren 1990 – 1997 folgten viele internationale Beteiligungen an Videofestivals, multimedialen Installationen, Performances und Videoinstallationen, aus denen mehrere Videokunstpreise hervor gingen.
Reinhardt Heinen ist seit 1979 mit Kerstin Heinen verheiratet und hat zwei Söhne, Richard und Martin.

Preise und Nominierungen:
1978: Hochschulpreis der Universität Duisburg für die 1. Staatsarbeit
1978: 1. Preis für Aquarellmalerei bei der internationalen Ausschreibung der Stiftung „Fondazione Sinaide Ghi“, Rom, Italien
1990: „German Special Award“ beim 13. Video-Festival Tokyo für das Video „Die Sternsucher“, Japan
1992: „German Special Award“ beim 15. Video-Festival Tokyo für das Video „Hau Ruck“, Japan
1994: Nominierung für den „Internationalen Deutschen Videokunstpreis“ Baden-Baden mit dem Video „Appetite“
1995: „German Special Award“ beim 17. Video-Festival Tokyo für das Video „Appetite“, Japan
1996: „German Special Award“ beim 18. Video-Festival Tokyo für das Video „Woman in Cyber“, Japan
1996: “Premio Especial” beim 20. Ciclo Internacional de Cine Submarino de San Sebastian, für das Video “Spuren”, Spanien
1996: Nominierung für den „Internationalen Deutschen Videokunstpreis“ Baden-Baden mit dem Video „The Alien“
2001: Carl Lauterbach-Preis 2001 für Aquarell-Malerei; Thema: „Das Fremde“
2004: Förderpreis der „Eschweiler-Stiftung“, Köln

Video-Festival-Beteiligungen:
1989: Friedberger Filmtage, „Baal“, Deutschland
1989: 12. Tokyo Video Festival, „Asynchrone Dorfidylle“ und „Portraits deutscher Zeitgenossen“, Japan
1989: Niedersächsische VIDEOtage SALZGITTER, „Baal“, Deutschland
1990: Niedersächsische VIDEOtage SALZGITTER, „Die Sternsucher“, Deutschland
1990: 4. Marler Video-Kunst-Preis, „Asynchrone Dorfidylle“, Deutschland
1990: 13. Tokyo Video Festival, „Die Sternsucher“, ausgezeichnet mit dem „German Special Award“, Japan
1990: Friedberger Filmtage, „Die Sternsucher“, Deutschland
1991: Friedberger Filmtage, „Lutherstadt Wittenberg“, Deutschland
1992: Niedersächsische VIDEOtage SALZGITTER, „Hau Ruck“, Deutschland
1992: 6. International Festival of Animation Film Stuttgart, „Magritte - oder der Mord in der Rue d’Amsel“, Deutschland
1992: 5. Marler Video-Kunst-Preis, „Magritte - oder der Mord in der Rue d’Amsel“, Deutschland
1992: Video-Tage Kempen mit diversen Videos, hier auch als Art Director tätig
1992: 15. Tokyo Video Festival, „Hau Ruck“, ausgezeichnet mit dem „German Special Award“, Japan
1993: AVE Festival Arnheim, diverse Videos, parallel zur Multi-Media-Performance „Hau Ruck!“, Niederlande
1994: Deutscher Videokunstpreis – ZKM Karlsruhe, „Appetite“, Deutschland
1994: European Media Art Festival Osnabrück, „Spuren“, Deutschland
1994: Video-Tage Kempen mit diversen Videos, hier auch als Art Director tätig
1995: 17, Tokyo Video Festival, „Appetite“, ausgezeichnet mit dem „German Special Award“, Japan
1996: 18. Tokyo Video Festival, „Woman in Cyber“, ausgezeichnet mit dem „German Special Award“, Japan
1996: Internationaler Videokunstpreis – ZKM Karlsruhe, „The Alien“, Fernsehausstrahlung „Die 50 Besten“ internationalen Videos
1996: 20. Ciclo International de Cine Submarino de San Sebastian, „Spuren“, ausgezeichnet mit dem „Premio Especial“, Spanien

Multimediale Installationen, Performances, Videoinstallationen:
1990: „Installation über drei Monitore“, Fabrik Heeder, Krefeld
1991: „Menschenbilder – Installation über sechs Monitore“ zur Ausstellung „Antlitz – Spiegel der Seele“ im Kramer-Museum, Kempen
1991: „Die vier Elemente – Feuer – Wasser – Erde – Luft“ als kombinierte Audio-Video-Laser-Installation im Kulturforum Franziskanerkloster, Kempen
1992: „Die vier Elemente – Feuer – Wasser – Erde – Luft“ anlässlich der Video Tage Kempen
1992: „Le Marathonier“, Installation über acht Monitore, Musee Orsay, Frankreich
1993: Multi-Media-Performance „Hau Ruck!“ mit Christian Mudra, Uraufführung im Südbahnhof Krefeld
1993: Kunstraum Kempen: „Heart of Bosnia – Installation über zwölf Monitore, einer zerstückelten Frau, viel Blut und dem durchschnittlichen Wohnzimmer eines Spießers“, Museum Kempen
1993: „Hau Ruck!“ – Multimedia-Performance mit Christian Mudra im Kramer-Museum, Kempen
1993: „Hau Ruck!“ – Multimedia-Performance mit Christian Mudra anlässlich des AVE-Festivals, Arnheim, Niederlande
1996: „Feuer – Wasser – Erde – Luft“ in Zusammenarbeit mit der Galerie Brockmanns; kombinierte Audio-Video-Laser-Installation über vier Beamer und zwei Laserkanonen, Aufführung in einer leeren Fabrikhalle, Willich-Anrath
1997: „Wasser“ – Installation über zwei Beamer, einem Nautilus mit Live-Blue-Box-Stanze, Weser-Renaissance-Museum, Lemgo
1997: „Quintessence“ – Videoinstallation in Kombination mit einer Malerei-Einzelausstellung in der Galerie Hüter, Willich
2002: „Todesursache: Euthanasie – Verdeckte Morde in der NS-Zeit“ Aufführung des Videos „The Alien“ in der Sammlung Prinzhorn, Psychiatrische Universitätsklinik Heidelberg

Malerei-Ausstellungen:
1977 / 78:Universität Duisburg
1978 / 79:Stiftung „Fondazione Sinaide Ghi“, Rom, anlässlich der Verleihung des 1. Preises für Aquarellmalerei,
1979: Stiftung „Fondazione Sinaide Ghi“, Rom
1980: Dr. Wolfgang Achilles, Krefeld
1981: Stiftung „Fondazione Sinaide Ghi“, Rom
1982: Galerie Atelier Stangenberg, Willich
1983: Galerie Eschenhof, Mönchengladbach
1983: Galerie der Hewlett-Packard GmbH, Dortmund
1984: Sparkasse Krefeld, Krefeld
1984: Der Weinladen, Krefeld
1984: Temporäre Galerie Schloss Neersen, Willich
1985: Anwaltskanzlei Korn und Rulands, Mönchengladbach
1985: Anatomisches Institut, Universität Düsseldorf, „Anatomische Zeichnungen“
1986: Galerie Dahmen, Mönchengladbach
1986: Galerie Hanfstaengl, München
1986: Galerie Marny am Platzl, München
1986: Anatomisches Institut, Universität Düsseldorf
1987: Galerie Steinbach, Krefeld
1988: Galerie Hewlett-Packard GmbH, Bonn
1989: Galerie Stiftung City – Treff, Köln
1989: Dr. Danis, Kempen
1990: Gruppenausstellung BBK, Fabrik Heeder, Krefeld
1996: Galerie und Kneipe Palio, Kempen
1996: „Facetten“, Gruppenausstellung Meerbusch
1996: Galerie Hüter, Willich-Anrath
1997: Galerie und Kneipe Palio, Kempen
1997: Galerie Hüter, Willich-Anrath
1999: Galerie Inge Baecker: Rentaco – Residenz, Köln
2000: „Universum“, Gruppenausstellung Galerie Inge Baecker, Köln
2001: „Die Farbe Zinnober“, St. Johannes – Kirche, Köln
2001: Stadtmuseum Düsseldorf, Einzelausstellung anlässlich der Verleihung des Carl-Lauterbach-Kunstpreises Düsseldorf
2001: Gymnasium Thomaeum, Kempen
2001: Atelierausstellung im Rahmen der „Kunstpunkte“- Aktion des Kulturamtes Düsseldorf
2002: Atelierausstellung im Rahmen der „Kunstpunkte“- Aktion des Kulturamtes Düsseldorf
2002: Galerie Inge Baecker, Gruppenausstellung
2003: Galerie „T in T“, Thessaloniki, Griechenland
2003: Galerie „Ars Vocat“, Triberg/Schwarzwald
2003: Atelierausstellung im Rahmen der „Kunstpunkte“- Aktion des Kulturamtes Düsseldorf
2004: Atelierausstellung im Rahmen der „Kunstpunkte“- Aktion des Kulturamtes Düsseldorf
2005: Maternushaus, Köln, „Licht und Transparenz“, umfangreicher Katalog, Text von Dr. Dieter Ronte, Direktor a.D. Kunstmuseum Bonn
2005: St. Gereon Köln, „Lichtkreuze“, (Galerie Inge Baecker)
2005: Atelierausstellung im Rahmen der „Kunstpunkte“-Aktion des Kulturamtes Düsseldorf
2006: Gaststätte „de Spoul“ Willich-Anrath, „Anrather Köpfe“, Portraitzeichnungen
2006: Atelierausstellung im Rahmen der „Kunstpunkte“-Aktion des Kulturamtes Düsseldorf
2006: Stadtarchiv Krefeld, „Niederrheinische Landschaften“,
2007: Atelierausstellung im Rahmen der „Kunstpunkte“-Aktion des Kulturamtes Düsseldorf
2007: „Die Niers“, Naturparkzentrum Wachtendonk, Niederrhein
2007: Atelierausstellung „Arbeiten der letzten Jahre“, Anrath
2008: Atelierausstellung im Rahmen der „Kunstpunkte“-Aktion des Kulturamtes Düsseldorf
2008: „Anrather Ansichten“, Portraitzyklus, Gruppenausstellung Josefshalle Anrath
2008: Atelierausstellung „Zypern“, Landschaften und Zyklus „The Tombs of the Kings“, Anrath
2009: „Europäische Landschaften“ in der Krefelder Familienhilfe e.V., Krefeld
2009: Atelierausstellung im Rahmen der „Kunstpunkte“-Aktion des Kulturamtes Düsseldorf
2009: Gruppenausstellung zum Thema „Tod“ im alten Wasserwerk in 47669 Wachtendonk
2009: „Räume aus Licht“, Einzelausstellung Galerie Inge Baecker, Bad Münstereifel
2009: Atelierausstellung „Reinhardt und Martin Heinen – Vater und Sohn“
2010: Atelierausstellung „Neue Aquarelle“
2010: Gruppenausstellung des Willicher Kunstvereins im Kulturzentrum Willich
2011: Gruppenausstellung des Willicher Kunstvereins im Kulturzentrum Willich
2012: Atelierausstellung „Vermeer, Abstraktion, Alpen”
2012: Gruppenausstellung „toucher – berühren“ des Willicher Kunstvereins im Kulturzentrum Willich
2012: Atelierausstellung „Abstraktionen“
2013: Gruppenausstellung „Im Prozess“ des Willicher Kunstvereins im Kulturzentrum Willich
2013: Gruppenausstellung „toucher – berühren“ des Willicher Kunstvereins in Linselles, Frankreich
2013: Atelierausstellung, Gemeinschaftsarbeiten (Gemälde) mit Jan van den Bongard
2013: Galerie Schageshof, Willich, „Wer die Sehnsucht kennt“
2014: Gruppenausstellung, Gemeinschaftsarbeiten mit Jan van den Bongard, „Klang“ der Künstlergilde Neersen in der Temporären Galerie Schloss Neersen
2014: Galerie ARTraum Thielemann, Kaarst, „SPEKTRUM“, Gemeinschaftsarbeiten mit Jan van den Bongard (Aquarelle und Gemälde)
2015: Gruppenausstellung des Willicher Kunstvereins im Kulturzentrum Willich
2015: Galerie Schageshof, Willich, "Herbstzeitlose"
2016: Galerie Inge Baecker, Bad Münstereifel, "aus 45 Jahren", Gruppenausstellung

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